Familienalltag in der Coronakrise


Mädchen Suche einen Mann Katrin

Schwerpunkte - Jugendalter - Geschlecht und Sexualität — wenn Jugendliche anders sind - Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt bei Kindern und Jugendlichen und die Rolle der Eltern Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt bei Kindern und Jugendlichen und die Rolle der Eltern von Dr. Martin Plöderl Elternbildung Elternbildung Die meisten Eltern gehen davon aus, dass sich ihre Tochter irgendwann einmal in einen Mann verliebt oder dass ihr Sohn früher oder später eine Partnerschaft mit einer Frau eingeht. Und noch selbstverständlicher ist die Annahme, dass ihr Sohn sich als Mann fühlt oder ihre Tochter sich als Frau. In den meisten Fällen liegen die Eltern damit auch richtig, aber manchmal eben auch nicht, nämlich dann wenn ihre Kinder einer sexuellen oder geschlechtlichen Minderheit angehören. Was meint sexuelle und geschlechtliche Vielfalt? Viele von ihnen bezeichnen sich auch als schwul, lesbisch oder bisexuell.

Als ich mich zum ersten Mal in eine Frau verliebt habe war ich 14 Jahre alt.

Vielerlei Prominente und Künstler wie der ehemalige Berliner Oberbürgermeister Klaus Wowereit oder der Schauspieler Dirk Bach stehen öffentlich wenig ihrer Homosexualität. Auch Lesben bekennen sich inzwischen öffentlich wie zum Beispiel Allgemeinheit Schauspielerinnen Ulrike Folkerts und Maren Kroymann, die Sängerin Marla Glen oder Allgemeinheit Schriftstellerin Anne Holt. Der Comiczeichner Ralf König mit seinen schwulen Figuren ist inzwischen auch bei Heterosexuellen beliebt.

Neuer Abschnitt

Angeboren oder anerzogen? Seit dem Jahrhundert fragen sich Wissenschaftler, wie es hierfür kommen kann, dass sich ein Mann nicht in eine Frau, sondern all the rage einen anderen Mann verliebt. Der deutsche Jurist Karl Heinrich Ulrichs war einer der Ersten, die ihre Theorie derbei veröffentlichten. Er erfand somit eine Art drittes Geschlecht neben Mann und Frau, das die Liebe unter Männern erklären sollte. Kritiker warfen ihm jedoch vor, dass er damit weder die lesbische noch die bisexuelle Neigung erklären könne. Das Wichtige an seinem Ansatz bleibt aber bis heute, dass er Schwulsein nicht als Krankheit, sondern als angeborenes Phänomen ansah. Der Sexualforscher Magnus Hirschfeld sorgte dafür, dass diese Idee außerdem nach Ulrichs' Tod weiterlebte. Er erforschte nicht nur die Ursachen der Männerliebe, sondern sprach sich öffentlich für Allgemeinheit angeborene Homosexualität und damit für deren Straffreiheit aus.

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Identität 2 Min. Sie war die ältere Cousine einer Freundin und hatte außerdem Gefühle für mich. Die Tatsache, dass ich mich plötzlich für eine Frau interessierte, empfand ich nicht als störend oder ungewöhnlich. Ich empfand dies vielmehr wie eine selbstverständliche Erweiterung meines Begehrensspektrums. Wir kamen am Ende nicht zusammen, weil ich meinen damaligen Freund non verlassen wollte. Auch danach hatte ich lange nur heterosexuelle Beziehungen. Es boater noch weitere zehn Jahre gedauert, nachher ich mich dazu entschlossen habe, lesbisch zu leben und meinem Begehren schonungslos nachzugehen. Mit diesen Menschen erwachsen wenig werden war für meinen Selbstfindungsprozess — besonders in der Kleinstadt — von enormem Vorteil. Mir wurde die Normalität nichtheterosexueller Lebensformen täglich vorgelebt.

“Mama Papa ich bin schwul/lesbisch”

Meine Freizeit verbrachte ich sowieso lieber mit Mädchen, und irgendwann verliebte ich mich in eine Klassenkameradin. Wir haben uns geküsst, so habe ich das bemerkt. Sind alle Fussballerinnen lesbisch? Natürlich durchgebraten.


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